Bauer Beck fährt weg

Projektwoche KG 1 und 2, 18. -22.Juni 2018

Musical zum Bilderbuch «Bauer Beck fährt weg» (Christian Thielmann, Daniel Napp)

Musikalisch erarbeitet von Stephanie Jakobi-Murer

Mitte Mai lernten die Kinder die Geschichte von Toni der Magd kennen, die gerne in die Ferien ans Meer fahren will. Bauer Beck gelingt es nicht, sie auf zu halten. Er entschliesst sich, ihr mit all seinen Tieren hinterher zu reisen und muss dabei allerhand Schwierigkeiten überwinden. Da ist der Zöllner, der Pässe von den Tieren einfordert. Der Strandwärter schickt ihn fort, weil zelten am Strand verboten ist und auf dem Zeltplatz wird er nicht aufgenommen, weil Hunde nicht willkommen sind. Im Hotel ist ein Zimmer frei, doch dem Hoteldirektor sind die Tiere zu laut. Mutlos, mit hängenden Köpfen treten der Bauer und die Tiere die Heimreise an. Doch die zwei Streithähne entdecken am Wegrand ein Schild mit der Werbung «Ferien auf dem Bauernhof». Dort werden sie willkommen geheissen, und können gemeinsam ihren wohlverdienten Urlaub geniessen.

Fünf Wochen lang haben sich die Kinder beider Kindergärten mit dieser Geschichte intensiv auseinandergesetzt.

Sie haben mit Begeisterung einen Bauerntanz, zehn Lieder und einen rhythmischen Vers gelernt, sie haben sich den Ablauf der Geschichte eingeprägt, und die Dialoge vertieft geübt. Sie sind in die Rollen der Tiere geschlüpft und haben passende Requisiten dazu hergestellt. Eifrig haben sie Schweinenasen, Schäfchenohren und Kuhhörner gebastelt, Hahnen- und Hühnerkämme genäht und fingergestrickte Pferdeschwänze hergestellt. Sie haben Schilder und zwei Leuchttürme gebastelt und bemalt und riesige Landschaftsplakate erschaffen. In der Projektwoche wurden die einzelnen Szenen zum ganzen Musical zusammengefügt, merkte sich jedes Kind seinen Platz auf der Bühne und den Ablauf der Aktionen. Es wurde intensiv, gesungen, getanzt und gesprochen, geübt, um dem Höhepunkt der Woche, der Aufführung des Musicals, für Eltern, Geschwister, Gottis, Göttis und Grosseltern entgegenzufiebern. Jedes hat seinen Bestes gegeben und seinen Teil zum guten Gelingen des Projektes beigesteuert. Glücklich und zufrieden haben die Kinder den wohlverdienten Applaus entgegengenommen und sich zum Schluss in der Festwirtschaft gestärkt.

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